Feuerwehr Steinen

wir kommen immer...auch wenn's brennt

Solaranlagen: Gefahr bei Brand

Die zunehmende Verbreitung von Solardächern stellt im Fall eines Brandes die Feuerwehr vor Probleme. Die Gefahr geht dabei von der Elektrik der Anlage in Verbindung mit dem Löschwasser aus. Die Fotovoltaik steht bei Tageslicht mit bis zu 1000 Volt Spannung unter Strom. Das Problem: die Anlagen lassen sich nicht abschalten. Auch nachts, beispielweis wenn die Feuerwehr mit Scheinwerfen den Brandplatz beleuchtet, kann eine beachtliche Spannung gemessen werden.

Wenn rund um das brennende Haus keine weiteren Gebäude, Menschen oder Tiere in Gefahr seien, könnten die Feuerwehrleute den betroffenen Bau kontrolliert abbrennen lassen.

Aber was können Hausbesitzer tun? Zur Zeit gibt es verschiedene Möglichkeit:


- Feuerwehrschalter (ein Not-Aus-Taster)
Bei einem Brand trennt die Feuerwehr das Haus vom 230-Volt-Netz. Ist die Spannung weg, trennt auch der Feuerwehrschalter automatisch die von den Solarmodulen ins Haus führenden Leitungen.

- kurzschluss
Abhilfe sollen in Zukunft Solarmodule schaffen, die einzeln kurzgeschlossen und damit ungefährlich gemacht werden können.

In der Schweiz sind rund 6000 Fotovoltaikanlagen auf Gebäudedächern montiert.

Bitte bewerten Sie diese Seite durch Klick auf die Symbole.

Feuerwehr Steinen (c) 2008-2012